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Coaching-Methoden: das Gespräch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 14. Februar 2008

Coaching-Methoden: Das Gespräch

Das Gespräch ist im Coaching die wichtigste Methode. Alle nicht sprachlichen Methoden werden in das Gespräch eingebettet. So startet und endet jede Coaching- Sitzung mit einem Gespräch und auch im Verlauf der Sitzung spielt verbale Kommunikation eine zentrale Rolle. Hierbei kommen auch spezielle Kommunikationstheorien zur Anwendung, wie die von Schulz von Thun und Watzlawick. Jedes Coaching- Gespräch sollte aber nach einem bestimmten Konzept geführt werden. Auch der äußere Rahmen des Gespräches ist wichtig.

Aspekte des äußeren Gesprächsrahmens

    * formale Sitzposition: Berater und Beratender sollten im 90 Grad Winkel zueinander Sitzen (dabei erlebt der Klient eine subjektiv empfundene Freiheit und fühlt sich z.B. nicht gezwungen, dauernden Blickkontakt zum Berater zu halten)
    * räumliche Atmosphäre: ein gut strukturierter, heller Raum soll das Ziel des Coachings, den Klienten zu mehr Selbstverantwortlichkeit und Klarheit im Denken und Handeln zu animieren, unterstützen

Die Funktion von Gesprächen im Coaching

    * zu Beginn der Sitzung: Feststellen des individuellen Anliegens des Klienten. Der Berater hat dabei die Aufgabe, die subjektive Involviertheit des Klienten herauszuarbeiten, Veränderungsmöglichkeiten zu erfassen
    * Lernen am Modell: durch die Vorbildfunktion des Beraters, z.B. bei kommunikativen Kompetenzen
    * dem Klienten Optionen zu anderem Verhalten aufzeigen, ohne ihm diese Aufzudrängen. Im Idealfall kommt der Klient selbst auf die zu ihm passende Option

 

Das professionelle Handwerkszeug des Coachs in Gesprächen besteht darin, Feedback zu geben, Fragen zu stellen und eigene Statements abzugeben. Dies ermöglicht Fehlerkorrekturen und Klärungen zwischen Sender und Empfänger und eröffnet dem Sender Lernchancen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Februar 2008 )
 
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