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Intrinsische Motivation und extrinsische Motivation PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Februar 2008

Intrinsische Motivation und extrinsische Motivation - Motiviert mich die eher die Tätigkeit oder eher das Geld?

Eine wichtige Unterscheidung ist die sogenannte intrinsische und extrinsische Motivation. Intrinsische Motivation entsteht aus und in der Tätigkeit selbst, ohne auf die Ziele zu schielen oder Erwartungen zu haben. Diese Zustand, das Aufgehen in einer Tätigkeit, in der Menschen Ihrer Selbst nicht mehr bewusst sind, sie ihr Selbst vergessen, in der Raum und Zeit aufgehoben sind, wird als »Flow-Erleben« bezeichnet. Dieser Zustand entsteht nicht bei allen Tätigkeiten, sondern bei jenen, welche den Menschen in seiner Gesamtheit fordern, in denen er sein Potenzial ausschöpfen kann, er kreativ sein kann, in denen seine ganzen Sinne angesprochen werden. Arbeitspsychologisch so genannte »vollständige Tätigkeiten« fördern diesen Zustand.
Extrinsische und intrinsische Motivation schließen einander nicht aus. Nach einer Tätigkeit mit Flow-Erleben, aus der ein Produkt entstanden ist, kann es zum Gefühl des Stolzes über die eigene Leistung kommen. Führungskräfte sollten daher bedenken, in wie weit die Arbeitstätigkeiten ein Flow-Erleben beinhalten und Selbstlernprozesse begünstigen.
Verhalten, welches ausschließlich durch die Ziele bewegt wird, wird als »extrinsisch« motiviert bezeichnet. Geld und Anerkennung sind solche äußeren Anreize. Zu viele äußere Anreize können übrigens dazu führen, dass sich ein intrinsisch motiviertes Verhalten verringert.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Februar 2008 )
 
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